Rot-goldener Öffi-Test: ÖVP will öffentlichen Verkehr attraktivieren

Lange 143 Öffi-Minuten (statt 50 PKW-Minuten) samt 2-maligen Umsteigen von Purbach nach Oberpullendorf – das ist das Ergebnis des rot-goldenen Öffi-Tests von LH-Stv. Franz Steindl. Am heutigen Mittwoch waren unsere Kandidatinnen und Kandidaten aufgerufen, von ihrem Heimatort bis 10.30 Uhr in Oberpullendorf zu sein. 

Das Resümee: die Verkehrsstrategie im Burgenland in Bezug auf den öffentlichen Verkehr ist wenig effektiv. Zu lange Fahrdauer im Vergleich mit dem Privat-Pkw, oftmaliges Umsteigen und die Notwendigkeit mehrerer Fahrscheine sind Schwachstellen, die der Test aufgedeckt hat und bei denen wir ansetzen und Lösungen präsentieren wollen.

Franz Steindl hat konkrete Verbesserungsvorschläge für den Öffi-Verkehr im Burgenland: „Wir wollen ein All-IN-ONE-Verkehrsticket um 1,- Euro pro Tag einführen und ein Maximal-Verhältnis der Öffi-Fahrdauer im Vergleich mit dem PKW des 1,5fachen erreichen.“ Diese Maßnahmen und die damit verbundenen Systemänderungen können die Attraktivität von Bus und Bahn so weit steigern, dass viele Burgenländerinnen und Burgenländer gerne vom PKW umsteigen.

Eine wichtige Erkenntnis ist auch, dass Schnelligkeit und Bequemlichkeit (des PKW) die größte „Konkurrenz“ der Öffentlichen ist. Wir wollen aber eine faire Relation erreichen: eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln soll im Burgenland nicht länger dauern als 1,5mal so lang wie mit dem Privatauto. 

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